Die Anlage

Der Start:

Im Frühjahr 2003 wurden 3 "Schwerlastregale" aus Kunststoff aus dem Baumarkt versorgt, dazu aus dem Zoofachhandel 4 Stück 60cm Komplettsets sowie diverse Einzelbecken. Im Keller unseres alten Hauses befand sich ein ungenutzter Raum, in dem Regale, Becken nebst Zubehör ihren Platz fanden und "los gings".

Für die Wasseraufbereiter aus den Komplettsets hatte ich keine Verwendung - irgendwann wurden die dann mal entsorgt.

Die Heizer wurden zunächst zwischengelagert - da diverse Versorgungsleitungen der Hausheizung durch den Kellerraum führen, beträgt die Raumtemperatur im Winter ca. 21-23°C, im Sommer ca. 18-21 °C - also eigentlich vernünftige Temperaturen für Fische, die es nicht so sehr warm mögen. Als ich später "zu den  Nothos kam", fanden auch die Heizer eine Verwendung.

Die recht aktiven Innenfilter wurden in den 60cm Becken so eingebaut, dass sie über die kurze Seite an die Frontscheibe plätschern. In Verbindung mit einer dichten Bepflanzung ergeben sich so verschiedene "Strömungsverhältnisse" in den Becken: ca. 1/4 Becken mit starker Wasserbewegung - in der Mitte wird's schon ruhiger und am anderen Ende des Becken gibt es nur noch eine leichte Strömung. Bei Fischen, die gar keine Wasserbewegung so recht mögen, werden keine Filter eingebaut sondern die Becken alternativ nur leicht über einen Ausströmer belüftet.

 

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Die Fortsetzung:

Im Frühjahr 2005 (nach 2 Jahren Killimanie) hatten die Stellagen dann ausgedient und wanderten in den Schuppen für die Gartengeräte. Für alle Fischfreunde, die sich auch mit dem Gedanken tragen, nicht rostende Kunststoffregale zu verwenden: Die ausgewiesene Tragkraft hatten sie auch gehalten, fragt mich aber bloß nicht, wie das dann aussah: durchgebogene Böden und Tragholme - da konnte einem schon etwas Angst werden.

Abgelöst wurden sie durch ein Schwerlastregal aus Stahl mit Stahlgitterrosten, die noch mit Holzplatten belegt wurden. Der Vorteil: das Regal hat eine Tiefe von 60 cm, so dass meine 60 cm Becken tief gestellt werden konnten. Kurze Zeit später bekam ich durch die umzugsbedingte Anlagenauflösung eines Dresdner Killifreundes noch die unten abgebildete Stellage dazu.

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Insgesamt besteht die Anlage zur Zeit aus:

9 Becken ca. 50 l im Keller + 1 auf meinem Schreibtisch

12 Becken ca. 30 l im Keller

5 Becken ca. 15 l im Keller

diverse 2-5 l Aufzucht- und Aufgussschalen

1 Wasservorratsbecken ca. 75 l